Interview mit Hubert Utzmeier, Projekteinkäufer (PEK) bei FRIMO Freilassing

Wie lange arbeiten Sie schon bei FRIMO?

Seit Oktober 2008.

Was haben Sie vorher gemacht?

Nach der Mittleren Reife hab‘ ich eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht und war in diesem Bereich auch bis zum Wechsel zu FRIMO tätig.

Wie sind Sie auf FRIMO aufmerksam geworden?

Die Stelle als Projekteinkäufer war in der örtlichen Presse ausgeschrieben. Dort habe ich die Anzeige gesehen und mich beworben – nach 18 Jahren in einem Großhandel suchte ich eine neue Herausforderung.

Was sind Ihre Erinnerungen an Ihren 1. Tag?

Ich erinnere mich noch gut an den freundlichen, offenen Empfang durch die Kollegen. Mein erster Eindruck war sehr positiv und vor allem das angenehme, persönliche Arbeitsklima fiel mir sofort auf.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?

Die erste Tätigkeit nach Arbeitsbeginn ist das Abarbeiten der eingetroffen E-Mails. Als Nächstes kontrolliere ich die laufenden Projekte:  Ist alles bestellt? Kommt die Ware zum richtigen Zeitpunkt? Wird das Budget eingehalten? Die Vielzahl der unterschiedlichen Aufgabenfelder bestimmt den Ablauf des Arbeitstages, auch die Teilnahme an diversen Besprechungen gehört dazu.

Was macht eigentlich ein Projekteinkäufer?

Als PEK kümmere ich mich um den Zukauf von Großkomponenten und kompletten Gewerken für das Projektgeschäft. Verhandlungen mit den Lieferanten und externen Dienstleistern gehören ebenfalls zu meinem Arbeitsspektrum. Durch den entsprechenden Zukauf der Ware zum definierten Zeitpunkt bin ich als PEK für einen reibungslosen Ablauf der Projekte mitverantwortlich.

Mit welchen Abteilungen oder Teams arbeiten Sie zusammen?

Als PEK arbeitete ich im Prinzip mit allen Abteilungen zusammen. Das beginnt bereits mit dem Forward Sourcing im Vorfeld zur Angebotserstellung durch den Vertrieb, über die Projektabteilung und Konstruktion beim Zukauf von Gewerken für Projekte, Rohmaterialbeschaffung für die Fertigung bis hin zur Terminabstimmung mit der Montage. Im wöchentlichen Projektreview werden die Daten und Fakten durch das Controlling und die Werksleitung abgeglichen.

Welche Besonderheiten gibt es?

Der Zukauf von Dienstleistungen (externe Konstruktion, Montagen, Gebäudeinstandhaltung etc.) sowie von Investitionen – hier in Absprache mit dem zentralen/strategischen Einkauf in Lotte – macht das Aufgabengebiet des Projekteinkäufers sehr interessant und abwechslungsreich – aber auch nicht immer einfach.

Als gewählter Betriebsrat und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses ist es mir ein großes Anliegen, für die MitarbeiterInnen bei FRIMO das Arbeitsumfeld positiv zu gestalten. Gerade die Verhandlungen zum Thema „Haustarif“ und „Arbeitszeit“ sind immer eine Herausforderung – es gilt ein Gleichgewicht zwischen Mitarbeiterzufriedenheit (bezogen auf Entgelt und Arbeitszeit) und Wirtschaftlichkeit des Unternehmens (Sicherung der Arbeitsplätze) herzustellen.

Was machen Sie am liebsten, wenn Sie gerade nicht arbeiten?

Mit meiner Familie die Freizeit genießen. Des Weiteren bin ich Mitglied der Feuerwehr Freilassing und habe ein ausgefallenes Hobby: das Trailrunning. Das ist eine junge Sportart, die ich schon länger betreibe, als es deren Namen gibt – früher hieß das einfach „so schnell wie möglich auf den Berg rennen“ oder einfach Querfeldeinlauf/Waldlauf.

Wie können Sie am besten abschalten?

Am besten kann ich auf einen schmalen Pfad irgendwo in den Bergen abschalten. Durch die Konzentration auf den Weg vergesse ich den Alltag und werde eins mit der Natur.

„Was wir verbinden, ist unzertrennlich“ ist ein Motto von FRIMO - was verbindet Sie persönlich mit FRIMO?

Bei FRIMO werden aus Arbeitskollegen Freunde, mit denen man auch mal ein gemeinsames Wochenende verbringt oder an einem sportlichen Wettkampf wie dem Graziman für FRIMO teilnimmt.