Flexibilität ist das A und O!

Interview mit Judy Revermann, Logistikerin Zentraler Versand bei FRIMO in Lotte.

1. Sie sind Logistikerin bei FRIMO – das heißt? Der Begriff ist ja weit gefächert – welchen Aufgabenbereich decken Sie bei FRIMO ab?

Als Logistkerin bei FRIMO kümmert man sich in erster Linie um den Versand von Anlagen und Maschinenteilen rund um den Globus. Für die Transporte nutzen wir Verkehrsmittel wie z.B. LKW, Schiff und Flugzeug. Wir organisieren die Transporte in engem Kontakt mit unseren Spediteuren und erstellen alle notwendigen Begleitdokumente. Dazu gehören unter anderem auch die Zolldokumente.

2. Klingt nach vielen Regulierungen und Papierkram. Ist das nicht langweilig?

Revermann (grinst): Absolut nicht! Kein Paket, keine Anlage und kein Projekt gleicht dem anderen. Man muss sich immer wieder auf viele neue und verschiedene Situationen einstellen und so kann es gar nicht langweilig werden, auch wenn viele Regeln und Bestimmungen eingehalten werden müssen.

3. Welche Voraussetzungen muss man in diesem Job bei FRIMO mitbringen? Zum Beispiel Fremdsprachen?

Flexibilität ist bei uns das A und O, da kein Tag dem anderen gleicht. Man sollte natürlich auch Spaß am Planen und Organisieren haben. Wichtig ist auch, dass man in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Mir macht an diesem Job der Umgang mit den vielen verschiedenen Menschen und Kollegen am meisten Spaß. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn man Fremdsprachenkenntnisse aufweisen kann. Meine zusätzliche Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin hilft da ungemein.

4. Ach, Sie sind zusätzlich auch noch eine ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin? Welche Sprachen sprechen Sie denn?

Ja, ich bin gelernte Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch und Spanisch.

5. Da werden Sie bestimmt oft von Kollegen um Rat gefragt?

Klar, wird man da des Öfteren um Rat gefragt, aber das mache ich natürlich immer gern. Ich freue mich immer, wenn ich meine Fremdsprachenkenntnisse einsetzen kann und somit meinen Kollegen helfen kann. Und es gibt schließlich auch Situationen, in denen ich die Hilfe von meinen Kollegen benötige. Da kann man sich bei FRIMO wirklich immer auf seine Kolleginnen und Kollegen verlassen.

6. USA oder Spanien? Warum?

Revermann (euphorisch) Na diese Frage ist einfach. Ganz klar USA. Für mich sind die Vereinigten Staaten sowas wie meine zweite Heimat und ich habe eine sehr besondere Bindung zu diesem Land. Ich war vor zehn Jahren für ein Jahr als Au-pair in South Carolina. Während meiner Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin hatte ich zudem auch die Möglichkeit ein 6-wöchiges Praktikum bei FRIMO Inc. in Michigan zu machen.

7. Eine letzte Frage: „Sind Sie privat auch eine perfekte Logistikerin oder eher chaotisch?“

Revermann (schmunzelt): Ich glaube ich bin eine gesunde Mischung aus perfekter Logistikerin und Chaotin…