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Andreas Wöstmann im Interview - Mit FRIMO in 30 Jahren um die Welt

Andreas Wöstmann

Seit nunmehr über einem halben Jahrhhundert wächst FRIMO im Zuge der Globalisierung und mit FRIMO wachsen natürlich auch die Mitarbeiter. In der ersten Ausgabe der „FRIMOments“ haben wir bereits ausführlich über Herrn Maximilian Fricke und seinen Aufenthalt in Honkong berichtet. Dieses Mal haben uns mit dem Menschen getroffen, der Herrn Fricke ausgebildet hat. Ein Mann in unseren Reihen, der die FRIMO Geschichte nunschon mehr als 30 Jahre miterlebt und mitgestaltet hat. Wir stellen euch mit Andreas Wöstmann, bekannter unter seinem Spitznamen "Andy", ein echtes FRIMO Urgestein vor. Der Anwendungstechniker nahm sich die Zeit, um mit uns über seine spannenden Anekdoten, Eindrücke und Ausblicke rund um FRIMO zu plaudern.

Zunächst einmal fragten wir Andy, welche Charaktereigenschaften ein Anwendungstechniker mitbringen muss. Er betonte, dass man in seinem Beruf sehr viel Freude hat, wenn man besonders „geduldig, lernfähig ist und Spaß an der Abwechslung hat“. Genau diese Punkte sind es, die es Andy unmöglich erscheinen lassen, einen Schreibtischjob auszuführen. Mit einem breiten Grinsen schildert er uns, dass es für ihn von Anfang an klar war, einen Beruf auszuüben, der viel Abwechslung, Spontanität und vor allem Bewegung verspricht.

Bei 30 Jahren Betriebszugehörigkeit ergeben sich immer Momente, die besonders stark im Gedächtnis bleiben. Eines seiner ersten Erlebnisse erzählt uns der sympathische Anwendungstechniker lachend: „Als ich relativ zu Anfang meiner FRIMO Karriere noch selbst einen Ausbilder hatte, war bei einer Dienstreise das Hotel ausgebucht, sodass ich mir ein Doppelbett mit meinem damaligen Ausbilder teilen musste. Das Witzige an der ganzen Sache ist, dass besagter Ausbilder heute in einer leitenden Position bei FRIMO ist“. Andy erzählte uns noch von einer Dienstreise in Schweden im Jahr 1995. Damals seien Hotelzimmer noch so teuer gewesen, dass man ihm und seinem Arbeitskollegen eine private Hütte mietete. Zu aller Überraschung brach zu dieser Zeit der Winter in Schweden ein, sodass sein Kollege und er unter den großen Schneemassen in der Hütte eingeschlossen wurden. „Damals gab es noch keine Smartphones, wo man mal jemanden anrufen konnte. Es hat ca. elf Stunden gedauert, bis wir geborgen wurden, da wir erst durch den ganzen Schnee zu einem Nachbarn laufen mussten. Der hat uns mit seinem Schnurtelefon einen Truck organisiert“.

"FRÜHER WAR ALLES ANDERS!"

Diesen Satz hört man heutzutage immer häufi ger. JüngereLeute werten diesen Satz meist als eine Floskel ab. Andy erklärt uns diese Veränderung anhand seines Jobs. „Mein Beruf hat sich in den vergangenen 30 Jahren stetig geändert, alleine meine Berufsbezeichnung änderte sich von Anwendungsmechaniker, zu Servicemonteur bis zum heutigen Anwendungstechniker. Dementsprechend wandelten sich auch meine Tätigkeiten. Früher arbeiteten wir nur mit den Werkzeugen, heute müssen wir die ganze Bandbreite draufhaben: Von den Werkzeugen bis hin zu Einstellungen der Maschinen. Die körperliche Arbeit wurde in den 30 Jahren weniger - heute muss man mehr mit dem Kopf arbeiten“.

Im Zeitalter der Digitalisierung ist auch das Vernetzen deutlich einfacher und üblicher geworden. So hat Andy in seiner Karriere schon etliche Dienstreisen im In- und Ausland für FRIMO gemacht. Dabei war seine längste Reise ein siebenwöchiger Aufenthalt in Mexiko, wie er uns verrät. „Die sieben Wochen sind in der Summe auch nur zustande gekommen, weil ich zwei Dienste hintereinander gemacht habe. Mein Kollege, der mich ablösen sollte, hatte Probleme mit seinem Arbeitsvisum, sodass ich mich kurzerhand bereit erklärt habe, seine zweieinhalb Wochen auch noch zu übernehmen“.

Privat verbringt Andy seine Freizeit gerne mit seiner Frau, zum Beispiel bei einem gemütlichen Frühstück nach dem Ausschlafen. Wenn es die Zeit hergibt, verbringt er auch gerne Zeit auf seinem Motorrad, mit dem er im vergangenen Jahr leider nur 600 km zurücklegen konnte. „2017 war ich summa summarum 300 Tage auf Dienstreisen unterwegs. Durch die halbe Weltreise bleiben dann andere Dinge manchmal auf der Strecke. Ich mache es gerne und werde es auch noch so lange machen, wie es körperlich geht. Ich reise für FRIMO mittlerweile schon seit 28 Jahren, 25 Jahre davon alleine, da ist das alles schon zur Normalität geworden. Meine Frau und ich sagen spaßeshalber immer, dass wir schon seit knapp 30 Jahren verheiratet sind, davon netto aber nur 10“, lacht Andy.

Zu guter Letzt fragten wir nach Andys konkreten Plänen für seine Rente. Diese gibt es bisher allerdings noch nicht. Er antwortete uns nur lachend, dass es bis dahin noch ca. zwölf Jahre seien und er bis dahin die Zeit bei FRIMO genießt, solange er körperlich fi t ist und weiterhin Spaß hat. „Womöglich werde ich meine ersten Pensionsjahre damit verbringen mal ordentlich zu entspannen und ganz viel Zeit mit meiner Frau, unserem Pferd und Frühstück auf der Terrasse nachzuholen“.

Durch das Interview konnten wir einen tiefen Einblick in das Leben des sympathischen Anwendungsmechanikers gewinnen. Er hat seine Bestimmung defi nitiv in seinem Beruf und bei FRIMO gefunden.

 

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